Wanderung am Teufelsknopf zur Burgruine Wartstein

Ebenfalls eine kurze kleine Wanderung mit 3km Länge ist die über den Teufelsknopf zur Burgruine Wartstein südlich von Roth. Mit dem Auto ist der Ausgangspunkt in ca. 20 Minuten von Schwabach aus zu erreichen und befindet sich nicht weit weg vom Rhein-Main-Donau Kanal. Der Weg führt vorbei an einigen interessanten historischen und mystischen Orten.

Der Weg beginnt am germanischen Wetterstein.

Wenn man bedenkt, dass man mit der Aussage, dass das Wetter morgen genauso wird, wie heute, zu 50% richtig liegt, dann ist dieser Wetterstein die ideale Ergänzung.

Über die Strasse führt der Weg zunächst kleine Pfade einen Hügel hinauf. Hier scheint der ganze Wald mit Mountainbike Trails durchzogen zu sein.

Nach ein paar Minuten erreicht man auch schon den Eingang zum Teufelsknopf.

Auf einer Tafel steht geschrieben, warum dieser Ort Teufelsknopf genannt wird. Natürlich, wie viele Orte soclher Namen hat es immer etwas mit einer Begegnung mit dem Teufel zu tun.

Von dort führt dann der Weg hinauf zur Ruine Wartstein oder was von ihr übrig geblieben ist.

Angeblich soll in der Ruine heute noch die «weißen Frau» wohnen. Jährlich zum Jahreswechsel soll das ehemalige Burgfräulein im weißen Schleier gehüllt zum Schöttleinsweiher wandern und einen Krug mit Wasser holen

Auf der dortigen Tafel wird die Geschichte der Burg geschildert. Eventuell existierte sie bereits 1284 und wurde ca 1460 zerstört und wieder aufgebaut, um sie im 30jährigen Krieg wieder zu zerstören. Am Ende vom 19Jhrdt. standen zumindest aber noch die Mauern. Die Umgebung wird heute noch „die Wart“ genannt.

Von dort führt der Weg wieder hinab und um den Burghügel herum wieder zurück.

Etwas an der Strasse entlang geht es zu den Weihern.

Von dort hat man einen schönen Ausblick nach Eichelburg und dem Wartstein.

Kurz vor dem Ausgangspunkt erreicht man den Opferstein. Dieser ist allerdings nicht historisch entstanden, sondern der Platz wurde vom Künstler Ottokarl Hüttlinger errichtet. Es soll einen Opferplatz der heidnischen Druiden, wie es ihn in Roth gegeben haben soll darstellen. Die zwei geschnitzten Baumpfähle sollen die zwei Richter darstellen.

Die Runde ist gut in 30-40 Minuten machbar und auch für Kinder interessant, wenn man dabei die ganzen Sagen und Gruselgeschichten dabei wiedergibt.

Links:
https://github.com/sky4walk/gpsroutes/raw/master/Track-210110-150103-0.kml
https://www.google.com/maps/place/49%C2%B014’19.8%22N+11%C2%B009’51.3%22E/@49.238834,11.1620533,17z
https://www.google.com/maps/place/49%C2%B014’27.1%22N+11%C2%B009’45.1%22E/@49.240868,11.1603313,17z
https://www.google.com/maps/place/49%C2%B014’11.4%22N+11%C2%B009’38.6%22E/@49.2365,11.1585303,17z
https://www.google.com/maps/place/49%C2%B014’17.0%22N+11%C2%B009’50.3%22E/@49.23806,11.1617853,17z
https://www.nordbayern.de/region/roth/in-der-hecke-sehr-viel-gesehen-1.846978

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