Apfelsaft

Jetzt ist wieder die Zeit der Apfelernte und für mich gibt es keinen leckereren Saft, als ein Apfelsaft. Bei diesem Getränk kommt es unheimlich auf die Ausgangsstoffe, also die Apfelsorte darauf an. Ursprünglich kam der Apfel, der zunächst nicht besonders geschmacklich war aus dem asiatischen Raum zu den Römern. Bis dahin entstanden dann schon einige Mischungssorten. Die Römer brachten dann schließlich den Apfel zu den Germanen. Diese nannten ihn Apzel, woraus dann das Wort Apfel antstand. Die Urapfelsorten sind dann mit der Zeit verschwunden und neue Züchtungen sind entstanden. Für den Apfelsaft kann man sich nun aus einigen Sorten nach seinem Geschmack zusammenstellen. Hier wird hauptsächlich zwischen sauren und süßen Apfeln unterschieden. Ein guter Apfelsaft ist immer eine Mischung aus den zwei Sorten:

saure Äpfel: Boskop, Glockenapfel, Granny Smith, Arlet, Gloster
süße Äpfel: Fuji, Royal Gala, Pink Lady, Red Delicious, Rubinette
ausgewogene Äpfel: Cox Orange, Elstar, Pilot, Pinova

Das gute am Apfelsaft ist, dass man dafür keine perfekt aussehenden Äpfel nehmen muss. Für meinen Saft habe ich deshalb zu einer ausgewogenen Sorte gegriffen, die aus der Region kamen und etwas krumm waren. Davon hab ich etwas mehr als 1kg Äpfel ausgesucht.

Diese habe ich dann erstmal mit einem Apfelschneider entkernt. Da die Schale das vitaminreichste am Apfel ist, bleibt sie natürlich dran.

Anschließend hab ich die zerteilten Apfelstücke klein gerieben.

Die Apfelschnipsel hab ich mit 0,5-0,8L Wasser im Topf übergossen, so dass sie bedeckt sind.

Im Topf werden diese dann 20-25Minuten auf mittlerer Stufe zum Köcheln gebracht.

Anschließend wird die Apfelmasse durch in ein Passiertuch, das in einem Sieb liegt, das auf einer Schale liegt gegeben.

Mit dem Tuch wird der Saft aus den Apfelschnipseln gepresst. Zum bessereb Ausdrücken habe ich das Tuch zugeknotet und den Topf zum weiteren Drücken benutzt.

Die restliche Apfelmasse kann dann entsorgt werden. Übrig bleibt der Apfelsaft.

Dieser kann noch verfeinert werden. Ist der Saft zu sauer, so kann mit Birkenzucker (Xylith) / Agavendicksaft nachgesüßt werden oder wenn er zu süß ist mit Zitronensaft abgemildert werden.

Jetzt kommt der Apfelsaft in einen Topf, wo er bei 80°C 20 Minuten pasteurisiert. Sollte sich auf dem Saft Schaum bilden (Schaum entsteht bei 80°C), muss dieser abgeschöpft werden.

In der Zwischenzeit können zwei Flaschen mit heissem Wasser gereinigt werden. Zur Sicherheit habe ich noch etwas 80% Spiritus verwendet.

Der Apfelsaft wird nun heiss in die Flaschen mit einem Trichter eingefüllt.

Nachdem die Flaschen abgekühlt und über Nacht im Kühlschrank gelagert wurden, kann er schon getrinken werden.

Sollte man nicht den ganzen Saft trinken wollen, kann er auch zu Cider weiterverarbeitet werden.

Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apfel
https://www.smarticular.net/geht-auch-ohne-entsafter-aepfel-zu-leckerem-saft-einkochen/
https://utopia.de/ratgeber/apfelsaft-selber-machen-schnell-und-einfach/
https://www.selbstversorger.de/apfelsaft-selber-machen/
https://zwieselbrau.wordpress.com/2018/10/04/braurezept-apple-cider/
https://www.amazon.de/WMF-Obstschneider-Apfelausstecher-Apfelschneider-Cromargan/dp/B00008XV83
https://www.amazon.de/AIEVE-Passiertuch-Filtertuch-Wiederverwendbar-K%C3%A4seherstellung/dp/B07THVM12Y
https://www.amazon.de/Birkenzucker-Premium-Finnland-plastikfreier-Papiert%C3%BCte/dp/B01FDHRONA

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